Wiederherstellung der Autonomie und Selbständigkeit des Betroffenen in den verschiedenen Aktivitäten des täglichen Lebens.
Das Konzept beruht auf der Annahme der „Umorganisationsfähigkeit“ des Gehirns, das heißt dass gesunde Hirnregionen die zuvor von den erkrankten Regionen ausgeführten Aufgaben neu lernen und übernehmen können. Häufig sind bei traumatischen Hirnschädigungen nicht die eigentlichen Kontrollzentren zerstört, sondern Verbindungswege unterbrochen, die durch konsequente Förderung und Stimulation des Patienten von Seiten aller betreuenden Personen neu gebahnt werden können. Insbesondere nach einem Schlaganfall bei halbseitig gelähmten Menschen (Hemiplegikern) kann das Konzept gute Erfolge in der Rehabilitation erzielen. Es muss jedoch kritisch angemerkt werden, dass das Bobath-Prinzip im Gegensatz zu anderen Therapien, wie zum Beispiel der Forced Use Therapy (FUT) bisher nicht durch wissenschaftliche Studien als signifikant wirksam eingestuft werden konnte.
Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Abklärung, Behandlung und Betreuung von Patienten mit nichtinfektiösen und infektiösen Erkrankungen der Haut sowie mit gut- und bösartigen Hauttumoren befasst.
Umfasste ursprünglich alle Maßnahmen, die zur Gesunderhaltung oder Heilung beitragen, sowohl körperlich als auch seelisch, im Sinne einer geregelten Lebensweise.
Die Geriatrie ist die Lehre von den Krankheiten des alten Menschen. Dies betrifft vor allem Probleme aus den Bereichen der Inneren Medizin, der Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie (Gerontopsychiatrie).
Die Gerontopsychiatrie (von griech. γέρων, gérōn, „der Greis“ und ψυχιατρική, psychiatrike, „die Seelenheilkunde“) ist ein Fachgebiet der Psychiatrie.
Sie beschäftigt sich mit älteren Menschen und ihren psychischen Erkrankungen, d. h. mit Menschen jenseits des 60. Lebensjahres. Manchmal wird die Grenze auch schon beim 55. Lebensjahr gezogen. Die Trennung von Altern und Krankheit und die Grenze ab welchem Alter das „Alter“ definiert werden soll, sind grundlegende Fragen der Altersmedizin. Weder das Altern noch die ihm zugrunde liegenden Prozesse sind eindeutig definiert. Der Mensch durchläuft in seinem Leben verschiedene Stadien von der Geburt bis zu seinem Tod, die Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter (Reife) und das Alter. Eine differenzierte Betrachtung dieser Lebensphasen erschwert die Einteilung in diese Stadien, so dass man von allgemein verbindlichen und überschneidungsfreien Abschnitten nicht sprechen kann. Die Gründe hierfür sind nicht nur die individuellen Unterschiede, sondern auch die Tatsache, dass biologisches, kalendarisches, psychisch-intellektuelles und soziales Alter deutlich voneinander abweichen, so werden im Klinikalltag aktivere Personen gerne in eine jüngere Gruppe integriert. Außerdem beschäftigt sich die Gerontopsychiatrie mit psychischen Erkrankungen, die typischerweise erst im Alter auftreten. Das sind insbesondere Demenzen. An großen psychiatrischen Einrichtungen gibt es meistens spezielle Abteilungen für Gerontopsychiatrie. Die Gerontopsychiatrie ist ein sich lebhaft entwickelndes Gebiet der Psychiatrie. Wegen des demographischen Wandels nimmt die Bedeutung dieses Fachgebietes zu. Aber auch neue Therapiemöglichkeiten stimulieren das Fach, zum Beispiel Psychotherapie im Alter, neue medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten bei Demenz und bei Depression. Die volkswirtschaftliche Bedeutung psychischer Erkrankungen im Alter nimmt zu. Ethische Probleme im Zusammenhang mit der Versorgung Demenzkranker stellen Politik und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Beziehungen hat die Gerontopsychiatrie unter anderem zur Gerontologie, zur Geriatrie und zur Neurologie. In Deutschland können Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, die auf Gerontopsychiatrie spezialisiert sind, einen fakultativen Zusatztitel „klinische Geriatrie“ erwerben.
Lehre von der Behandlung des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes. Im engeren Sinne befasst sich die Gynäkologie mit den Erkrankungen der nicht schwangeren Frau. Die Frauenheilkunde ist eines von etwa 30 Teilgebieten.
Prinzip: unter kreisenden Druck werden ödematöse Areale von distal nach proximal massiert, fibrosklerot. Bindegewebe wird gelockert; anschl. Anlagen von Kommpressionsverband od. Kommpressionsstrümpfen.
Ind.: Anw. In Kombination mit komplexer physikalischer Entstauungstherapie bei Lymphödem, Ödem inf. von Operation , Verletzung, Erkrankungenndes rheumatischen Formenkreises od. chronisch-vernöser Insuffizienz
Die Grenze zur Psychiatrie ist teilweise fließend. In Deutschland ist die Neurologie als ein Teilgebiet aus der Inneren Medizin hervorgegangen. Die Organsysteme, die in der Neurologie Berücksichtigung finden, sind das Zentralnervensystem, also Gehirn und Rückenmark und deren Umgebungsstrukturen und blutversorgende Gefäße sowie das periphere Nervensystem, das heißt die Nerven in ihrem Verlauf außerhalb des Wirbelkanals einschließlich der Verbindungsstrukturen mit Muskeln und die Skelettmuskulatur.
Das alle Maßnahmen zur Diagn., nichoperativen Ther., Prävention, Rehabiltation u. lebensbegleitenden Versorgung von Pat. Mit psych. Störungen umfasst
Setzt sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung auseinander.
Kinder- und Jugendmedizin, das sich mit Diagn. U. Ther. Von Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter befasst.
Lehre von der Entstehung, Behandlung u. Verhütung von Erkrankungen des rheumatischen Formelkreises
Unsere Schule verfügt über die WFOT_Anerkennung (World Federation of Occupational Therapists/ Weltverband der Ergotherapeuten). Dieses Gütesiegel bescheinigt, dass die ausbildende Schule die Qualitätsstandards des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten erfüllt. Außerdem ist diese Anerkennung vielfach Voraussetzung für eine Tätigkeit als Ergotherapeut/-in im Ausland.
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